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  • AutorenbildMichael Gerhardt

„Dippoldiswalde eine Septembernacht“

Aktualisiert: 16. Jan.

Blick von der Löwen- Apotheke über den Marktplatz Richtung Sparkasse

Blick von der Löwen- Apotheke über den Marktplatz Richtung Sparkasse
30s | f8.0 | ISO100 | 30mm

Blick vom Rathaus über den Marktplatz Dippoldiswalde

Blick vom Rathaus über den Marktplatz Dippoldiswalde
30s | f13.0 | ISO100 | 30mm

Herrengasse Dippoldiswalde

Herrengasse Dippoldiswalde
30s | f16.0 | ISO100 | 30mm

Stadtkirche Dippoldiswalde und dahinter Schloss Dippoldiswalde

Stadtkirche Dippoldiswalde und dahinter Schloss Dippoldiswalde
30s | f6.3 | ISO100 | 30mm

Erinnerungssäule an die Gefallenen, Deutsch-Französischer Krieg und 1.Weltkrieg

Erinnerungssäule an die Gefallenen,  Deutsch-Französischer Krieg und 1.Weltkrieg
30s | f11.0 | ISO100 | 30mm

Eingang Dippoldiswalder Rathaus Brunnenspiegelung

Eingang Dippoldiswalder Rathaus Brunnenspiegelung
3,2s | f7.1 | ISO100 | 30mm

Aufnahmezeitpunkt

Montag 5. September 2022 gegen 21 Uhr


Aufnahmeort

Innenstadt Dippoldiswalde


Wetter

Trocken


Kamera, Objektiv

Sigma DP2 Quattro, 30mm f2.8


Die Geschichte hinter den Bildern

Es ist Montag gegen 21 Uhr und die Innenstadt von Dippoldiswalde liegt nun ruhig. Das war vor einer Stunde noch ganz anders. Ausgerüstet mit Stativ und Kamera drehe ich heute eine kleine Runde vom Markt über den Kirchplatz und zurück zum Rathaus. Die Luft ist angenehm warm, aber es ist zu trocken.


Sigma DP2 Quattro
Sigma DP2 Quattro

Ich nutze meine Sigma DP2 Quattro die mit ihrem ca. 50mm Blickwinkel (sogenannte Normalbrennweite*, 30mm x 1,7 Crop*). Für Stadtfotos ist das nicht die erste Wahl, da dürfte es durchaus weitwinkliger sein. Ich hoffe ein wenig darauf, dass mir die sehr hohe Auflösung der Kamera einen WOW Effekt beschert und genügend Platz für Bildkomposition ist (bei 50mm sollte man vom Haus Abstand gewinnen). Da die Sigma aber ein Biest ist, kaufe ich mir vor allem bei Gegenlicht und am Bildrand in dunklen Bereichen sonderbare Probleme ein. Die Spitzlichter der Lampen erscheinen als wenig definierter Sonnenstern* und es gibt Bilder die sind durch farbige Flairs regelrecht verdorben. Ja, damit muss man bei der Kamera rechnen. Die Bildränder erscheinen sonderbar aufgehellt, das fällt zwar nur in dunklen Bereichen auf, aber davon hatte ich bei diesen Bedingungen natürlich mehr als genug.


Sigma DP2Quattro, verwaschene Spitzlichter und nur ein Hauch von Sonnenstern, starke Vergrößerung

Dennoch, schlecht sind die Bilder nun auch nicht. Die Stimmung passt und mit der hohen Auflösung macht es Freude in die Fenster zu schauen. Keine Angst, Menschen sieht man da nicht (was ich auch sonst tunlichst vermeide), wegen der langen Belichtungszeit von 30s, solange hält keiner still. Nun, die Fassaden und Bauwerkdetails, welche sich üblicherweise während 30 Sekunden absolut still verhalten, die werden von der Sigma extrem scharf festgenagelt. Bei allem Kampf um die Bilder, diese Freude war mir dann doch vergönnt.


Worterklärung:


*Normalbrennweite: Das sind Brennweiten um die 40 bis 60mm von denen man sagt, dass sie sehr ähnlich dem menschlichen Blickfeld sind.


*Sonnenstern: Diese Lichtsterne entstehen auf Fotos bei sauberer Luft und einer hohen Blendenzahl, also wenn die Eintrittsöffnung für das Licht im Objektiv sehr klein ist (meist Blendenzahl größer 11). Manche Fotografen lehnen diese Kunstobjekte ab, andere kaufen sich extra sehr teure Objektive, um möglichst akkurate Sonnensterne zu bekommen. Mir ist das Thema eher egal, wo es passt dürfen sie sein, manchmal belichte ich absichtlich mit offener Blende, um Sterne zu verhindern.


*Cropfaktor: Das ist eine Maßzahl/ Faktor für den vom Sensor aufgenommenen Bildausschnitt. Ausgehend vom bekannten Kleinbildfilm in der Analogen Fotografie (36 x 24 mm) kann man errechnen wie der Bildausschnitt eines digitalen Sensors vom Kleinbild (auch Vollformat genannt) abweicht (Kleinbildfilm 1:1, Sigma Sensor 1:1,7).

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